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Rahmen sind keine Kunst

Einen alten Rahmen in der Größe zu verändern, so dass er um ein modernes Bild passt, stellt lt. anerkannten „Rahmenkünstlern“ keinen Frevel dar. So wenig wie auch der Nachbau alter Rahmen. „Rahmen sind eben keine Kunst“.

Mit dem Einzug der Moderne wurde die gestaltungsreiche Vielfalt der „alten“ Bilderahmen mehr und mehr durch eine schlichte Gestaltung ersetzt. Auch die Bauhaus-Bewegung und der Bauhaus-Stil prägten und unterstützten diese Entwicklung durch eine sehr strenge und klare Gestaltung. Das Gemälde sollte seine Eigenständigkeit behalten und der Rahmen eine Akzentuierung darstellen.

Bei Malerei auf Leinwand verzichten die Künstler heute oft auf eine Rahmung. Dabei gewährleistet die Rahmung eines Kunstwerks bzw. Leinwandbildes eine größere Stabilität des Keilrahmens und wirkt dem unerwünschten Auftreten von Verzugseffekten des Keilrahmens durch Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen entgegen. Zudem verstärken gleichartige Rahmen den Serieneffekt zusammengehörender Kunstwerke.

Neben diesen Funktionen hat der Bilderrahmen heutzutage eine große Bedeutung im Wohnambiente, der Einrichtung, der Raumgestaltung und Innenarchitektur.

Eine moderne und dezente Rahmung stellt beispielsweise der Schattenfugenrahmen dar. Durch die rückseitig verschraubten L-Rahmenprofile bleiben die bemalten Seitenflächen der Leinwand sichtbar und die Bilder gewinnen Volumen.

(Quelle: Kunstmagazin BLAU / Zitat von Thomas Knoell)

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