BILDER ANORDNEN – BILDER AUFHÄNGEN

Schöne Bilder verdienen für die gebührende Aufmerksamkeit eine gut gewählte Inszenierung.

  • Bilder richtig aufhängen

1. Allgemeines

Die Platzierung eines Bildes sollte einen Bezug zur innenarchitektonischen Raumsituation haben. So ist es sinnvoll, maßgebende Linien des Raumes zu berücksichtigen, in dem das Gemälde aufgehängt werden soll. Dazu gehören Türen, Fenster, Regale und Möbel. Man kann beispielsweise die Oberkante von Gemälden an Türen und Fenstern ausrichten. An einer Treppe ordnet man die Bilder beispielsweise in einer Linie mit dem Verlauf der Treppenaufsteigung an. Mehrere Gemälde richtet man entweder an der Mittelachse (imaginäre Linie) oder den Unter- bzw. Oberkanten in einer Linie aus, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Wie sich der Betrachter durch den Raum bewegt und in welcher Höhe er auf ein Bild schaut, entscheidet letztlich auch die Position des Bildes.

  • Gemälde richtig aufhängen

2. Richtwerte

2.1. Optimalerweise hängen Werke mit ihrer Bildmitte auf Augenhöhe (1,50- 1,60 m). Für ein harmonisches Gesamtbild  sind unter Einbeziehung des vorhandenen Interieurs oder speziellen Raumsituationen natürlich Abweichungen möglich.

So wie beispielsweise im Wohnzimmer die Bilder häufig als zu hoch hängend empfunden werden, da sie überwiegend aus einer sitzenden Position betrachtet werden, aber stehend montiert wurden.

2.2. Oberhalb von Möbelstücken, wie z.B. einem Sofa, ist eine Hängung mit einem Abstand von 20 - 30 cm zwischen Sofa und Bild ausreichend. Für ein ausgewogenes Verhältnis sollte die Bildbreite nicht größer als 2/3 bis 3/4 des darunter stehenden Möbels sein.

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